14 Nationalitäten erfolgreich am Werk

Nachricht Neustadt, 29. November 2018

"Das war ein beeindruckendes Dialog Forum, zu dem das Amt für Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung der Region, die Kausa Servicestelle der Region und der Malereibetrieb Temps in Neustadt eingeladen hatten", findet PonteAzubis-Projektleiterin, Waltraud Kämper. Bei Temps werden seit 2016 geflüchtete Frauen und Männer für das Malereihandwerk ausgebildet – einer davon ist bei PonteAzubis und mit Temps sehr zufrieden.

66 junge Leute hat Temps aktuell insgesamt in Berufsvorbereitung, Praktikum oder Ausbildung. 14 Nationalitäten sind vertreten. 27 Deutsche und 39 Iraker, Syrer und Afghanen – um nur einige zu nennen. Das Beispiel dieses Unternehmens soll Nachahmer finden und deshalb berichtet Firmenchef Ulrich Temps den versammelten anderen Unternehmensvertretern von seinen Erfahrungen.

„Uns haben die konkreten Belegschaftszahlen, das Ausscheiden in den nächsten Jahren aufgerüttelt, so Temps. „Wir brauchen in den nächsten Jahren neues Personal und darein investieren wir heute. Ich kann das ganz klar empfehlen. Sonst würden wir es nicht machen. Die Leute aus anderen Herkunftsländern sind deutlich engagierter und zuverlässiger.“

Damit die Azubis dann auch die Berufsschule und die Prüfungen schaffen, hat Temps die Berufsschullehrer i.R. Willi Rinne und Klaus Birkenhagen engagiert. „Wer Deutsch als Fremdsprache lernen muss, den mag der liebe Gott nicht besonders, denn das ist ein harter langwieriger Job“, so Birkenhauer. Deshalb wünscht er sich für Geflüchtete mehr Zeit, um zu lernen und zu zeigen, dass sie es können.


PonteAzubis fragt sich: „Wo sind andere so engagierte, vorausschauende Unternehmen?! Wir haben gute Leute zu vermitteln, die beispielsweise IT-Fachinformatiker oder Bürokauffrau werden wollen. Bitte melden!!“